Rückblick – Unsere Rapfentouren mit Florian Läufer

Als wir gemeinsam mit Florian Läufer, Autor des Buches „Rapfen – Jäger der Flüsse“ unsere beiden geführten Rapfentouren am 7. und 11. Mai anboten, wussten wir nicht recht was uns erwarten würde und wie groß das Interesse daran sein könnte. Der Rapfen gilt als Modefisch unter Spinnanglern, dennoch sind viele Gäste eher am Zanderfischen interessiert. Leider gelang es uns nicht, am zweiten der beiden Guidingtage das Boot vollständig zu besetzen. Wir fuhren natürlich trotzdem und das war großes Glück für Mitfahrer Lorenz. Der Reihe nach:

Tag 1: Einzelfische erarbeiten
Am ersten Guidingtag erwartete uns blauer Himmel, Sonnenschein, 15 Grad warmes Wasser und ein teilweise strammer Ostwind. Florian und Skipper Rene begrüßten pünktlich um 8 Uhr Andreas, Basti und Marco an Bord der Black Pearl und schon ging es los auf die Elbe. Trotz des traumhaften Wetters mussten wir für jeden Fisch ordentlich ackern, Stellen ausprobieren und werfen, werfen, werfen. Da wir schon im kalten April auf zwei Testtouren mit Florian gute Fänge machten, erstaunte uns, dass sich jetzt noch immer keine Schwärme ausgebildet hatten. Am Ende des Tages hatte jeder Mitfahrer seinen Fisch gefangen, es waren aber ausschließlich Einzelfische bis Mitte 60, die wir hier und da fangen konnten.

Tag zwei: Viel und groß!
Tag zwei begann zunächst ähnlich und leider ging gleich der erste Fisch durch Schnurbruch verloren. Mist. Keine 15 Minuten später sorgte dann ein praller Siebziger (!) für gute Laune an Bord. Das ist die Größe, warum Florian die Frühjahrstouren ins Leben gerufen hatte. Zu keiner Zeit des Jahres gehen so viele 70+ Fische ans Band wie jetzt.
Leider ging es nicht so weiter und es gab eine ganze zeitlang gar keinen Biss mehr. Erst gegen Mittag kam der nächste Rapfen ins Boot. Inzwischen war es etwas zäh geworden, etwas später kam der Durchbruch. Wir fanden eine große (besser: sehr große!) Ansammlung von Fischen und befanden uns für mehrere Stunden im Rapfenhimmel! Die Bisse kamen Schlag auf Schlag, oft waren zwei und sogar drei Ruten gleichzeitig krumm und es kam richtige Euphorie an Bord auf. Lorenz, Florian und Rene drillten bis die Rollen glühten. Viele Fische über sechzig und mehrere Fische über 70 vergriffen sich an unseren Ködern, irgendwann hörten wir auf zu zählen. Gut 40 stramme Rapfen sind es aber ganz sicher geworden. Was für ein Tag, was für ein Erlebnis!

By |2017-09-29T13:21:27+02:00Mai 13th, 2016|Tour-Bericht|0 Comments

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